Kleinlibellen (Zygoptera)
Neben den typischen Merkmalen, die diese Arten als Insekten und Libellen ausweisen, kommen noch einige typische Merkmale hinzu, mit denen die aufgeführten Arten zu den Kleinlibellen gezählt werden können.
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Gebänderte Prachtlibelle (Calopteryx splendens)
Prachtlibellenart, die man vor allem an (langsam) fließenden Gewässern antrifft.
Flugzeit: Mai bis August
Bisherige eigene Fundorte z.B.:
Kloster Arnsburg (Hessen),
Schorfheide Chorin
(Brandenburg)
Bergwerkswald (Gießen, Hessen)
Blauflügel-Prachtlibelle (Calopteryx virgo)

Prachtlibellenart, die man vor allem an fließenden Gewässern antrifft.
Flugzeit: Mai bis August
Bisherige eigene Fundorte z.B.:
Kloster Arnsburg (Hessen)
Hufeisen-Azurjungfer (Coenagrion puella)
Bei uns sehr häufige Schlanklibellenart, die vorzugsweise an kleineren stehenden Gewässern zu finden ist.
Flugzeit: Mai bis August/ September
Bisherige eigene Fundorte z.B.:
Schorfheide Chorin
(Brandenburg)
NSG Bergwerkswald (Gießen)
Kleines Granatauge (Erythromma viridulum)
Schlanklibellenart, die vorzugsweise an größeren stehenden Gewässern mit dichter Schwimmpflanzenvegetation (in erster Linie Seerosen) zu finden ist. Ihr Wärmebedürfnis beeinflusst zusätzlich die Vorkommensgebiete.
Flugzeit: Juni bis September
Bisherige eigene Fundorte z.B.:
NSG Biedensand (Hessen)
Becher-Azurjungfer (Enallagma cyathigerum)
Schlanklibellenart, die vorzugsweise an größeren stehenden Gewässern zu finden ist. Typische blau-schwarze Zeichnung mit einem becherähnlichen Mal auf dem 2. Hinterleibssegment.
Flugzeit: Mai bis September
Bisherige eigene Fundorte z.B.:
Schorfheide Chorin
(Brandenburg)
Große Pechlibelle (Ischnura elegans)

Bei uns häufige Schlanklibellenart, die keine großen Ansprüche an das Gewässer stellt. Blau und Schwarz dominieren, besonders typisch sind der schwarze Rücken mit dem blauen 8. Hinterleibssegment sowie das zweifarbige Flügelmal.
Flugzeit: Mai bis September
Bisherige eigene Fundorte z.B.:
Schorfheide Chorin
(Brandenburg)
Unteres Odertal (Brandenburg)
Gemeine Binsenjungfer (Lestes sponsa)
Bei uns häufige
Teichjungfernart, die an kleineren Gewässern mit gutem Ufervegetationsbestand anzutreffen ist.
Flugzeit: Juni bis September
Das Bild zeigt ein Männchen, bei dem man an der Unterseite des Abdomens mehrere rote Kügelchen erkennen kann. Dies sind parasitische Milbenlarven.
Bisherige eigene Fundorte z.B.: Schorfheide Chorin (Brandenburg)
Gemeine Federlibelle (Platycnemis pennipes)
Bei den Federlibellen sind die Hinterschienen der Beine verbreitert. Bei uns weitverbreitet, bevorzugt vegetationsreiche Gewässer.
Flugzeit: Juni bis September
Bisherige eigene Fundorte z.B.:
Kloster Arnsburg (Hessen),
Rhein-Main-Gebiet (Hessen)
Unteres Odertal (Brandenburg)
Frühe Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula)
Bei diesen Schlanklibellen dominiert Rot als Farbe. Bei uns weitverbreitet, bevorzugt vegetationsreiche, kleinere Gewässer.
Flugzeit: April bis August
Bisherige eigene Fundorte z.B.:
Weinberg, Wetzlar (Hessen)
Botanischer Garten Gießen (Hessen)














